Erstes Schulwiki zeigt wie wir vor Facebook das Internet als Pioniere ab 2000 in der Schule nutzten.

Vorschläge Wehrli

Szenenvorschläge

Herkunft

  • Anders: Ein Kid kommt aus einem anderen Land, spricht anders, hat andere Hautfarbe (=Eskimo). Es wird deswegen in die „dumme“ Ecke gedrängt.
  • Behandlung: Szene: Schulstunde, der Lehrer verteilt die korrigierten Prüfungen, der Eskimo hat eine schlechte Note. Der Lehrer seufzt: „Wenn du so weitermachst, landest du noch...“. Die Andern grinsen, tuscheln, sticheln.
  • Ende: Der Eskimo fällt tatsächlich durch – wird ausgelacht, kommt mit Andern (Indianern, Mongolen, Pygmäen und Tuareg) zusammen – Ghetto der „Dummen“
  • Positives Ende: Der Eskimo hält eine Schulstunde in seiner Sprache, erzählt über sein Fachgebiet (Walfang) – der Lehrer schnallt’s nicht, der Eskimo: „Wenn du so weitermachst, landest du noch...“
Klamotten
  • Anders: Ein Kid will/kann/darf sich keine Markenschuhe leisten – er trägt bequemes/billiges/gebrauchtes Zeugs (=Eskimokleider).
  • Behandlung: Die andern tuscheln, zeigen, grinsen – vergleichen mit ihren Top-Teilen.
  • Ende: Der Eskimo versucht sich, unbedingt auch so was zu leisten. Hat aber kein Geld, klaut es – und als er es dann anhat, glaubt ihm keiner, dass es seins ist; im übrigen hilft das auch nicht, er wird erst recht ausgelacht, denn ein Eskimo mit Designerschühchen sieht eh doof aus.
  • Positives Ende: Sein bester Freund zieht sich auch mal eskimomässig an. Zu zweit lösen sie eine Welle der Kreativität und Individualität in Sachen Kleidung aus: Jemand kommt in Highheels, wer anderes bluttfuss.
Rauchen/Drugs
  • Anders: Ein Kid will nicht mitrauchen in der Clique.
  • Behandlung: Die Andern grinsen und qualmen – wer raucht, ist cool. Wer nicht raucht, gehört nicht in diese Clique, sie drohen, ihn raus zu werfen.
  • Ende: Der Eskimo probiert’s auch, findet’s gruusig und sagt nein. Es kommt zum Streit, der Eskimo wird aus der Clique geworfen und bleibt einsam.
  • Psoitives Ende: Der Eskimo kauft sich in der Drogerie ein paar Stängel Süssholz und verteilt diese. Es bildet sich die Süssholzraspelgang.
Essstörung
  • Anders: Ein Kid findet sich selbst zu sehr Eskimo – Eskimos sind alle dick.
  • Behandlung: Die Mutter/Freundin machen zweideutige Bemerkungen. Wer sagt, sie sei zu dick, bestätigen sie; wer sagt sie sei gerade richtig, schaut nicht richtig oder hat eine Geschmacksverstuchung; wer sagt sie sei zu dünn, lügt eh.
  • Ende: Die Eskimo fängt an zu hungern und zu kotzen – den Heisshunger stillt sie um Mitternacht vor dem Kühlschrank – sie wird immer dünner bis zur Gefährlichkeit.
  • Positves Ende: Die Eskimo findet sich selbst eigentlich ganz in Ordnung. Ein anderer Eskimo erklärt ihr, dass er nicht auf Äusserlichkeiten, sondern auf leuchtende Augen, gute Herzen und wache Seelen steht – es erblüht eine Eskimoliebe.
Glauben
  • Anders: Ein Kid ist Angehöriger des Eskimoismus.
  • Behanndlung: Die Christen und Moslems um es rum finden das mindestens komisch und unverständlich. Es gibt Grundsatzdiskussionen, über Gott, die Welt, das Leben, den Tod und den ganzen Sinn darin.
  • Ende: Der Eskimoist wird immer fundamentalistischer, er versucht die andern zu überzeugen und verschliesst sich immer mehr der Gemeinschaft. Er wird von einer ekimosaischen Sekte vereinnahmt.
  • Positives Ende: Im Klassenlager, am Feuer unter dem Sternenhimmel entdecken ein paar Kids, dass sie eigentlich alle an das selbe Glauben, aber ihm andere Namen geben. Sie beschliessen, neue Namen zu erfinden – Gott heisst jetzt Autor, der Teufel Zensor, die Seele Story etc.

SzenenVorschläge

SzenarioMusical

OrdnerMusical

 
© A. Streiff, Oberstufenlehrer. Alle können eigenverantwortlich mitmachen, habt etwas Mut! last change: March 18, 2005