Erstes Schulwiki zeigt wie wir vor Facebook das Internet als Pioniere ab 2000 in der Schule nutzten.

Eltern Kinder Internet

Folgender Text wurde von der Journalistin Helen Weiss verfasst. Helen Weiss führte ein Interview mit A. Sreiff, Reallehrer Schwanden und ICT-Verantwortlicher und Vater von 3 Söhnen. Helen Weiss Pressebüro Kohlenberg Kohlenberggasse 21 Postfach 4001 Basel Tel. 061 270 84 00 Fax 061 270 84 01 Handy 076 578 06 71 www.kohlenberg.ch

3. Vertrauen oder Kontrolle? (2400) hew. Ob Ihr Kind allein surfen darf oder nicht, hängt von ihrem Gefühl ab. Ab wann schicken Sie Ihr Kind allein auf die Strasse oder auf den Spielplatz? Meist dann, wenn Sie das Gefühl haben, dass es sich in seiner Situation genügend sicher fühlt. Nur Sie als Eltern kennen Ihr Kind gut genug, um zu entscheiden, wann es allein im Netz surfen kann. Allerdings sollte Ihr Kind – genauso wie etwa beim Überqueren der Strasse – einige Regeln für den Umgang im Internet lernen (siehe Cyber-Eid). Jüngere Kinder sollte man deshalb behutsam in den Umgang mit dem Internet einweisen. Sobald sie sicher mit dem Medium umgehen können, dürfen sie sich auch einmal alleine auf einer Kinderseite tummeln. Sie können Ihrem Kind auch eine begrenzte Anzahl Kinderseiten zur Auswahl bieten. Das hat dann schon – zwar eingeschränkt, aber immerhin – etwas mit Surfen zu tun. Nach und nach können Sie so die Surfleine lockern. Der Umgang der Kinder mit dem Internet ist oft viel selbstverständlicher als jener der Erwachsenen. Oft machen sich Eltern zu viele Sorgen. Da ist auch immer wieder einmal mehr Vertrauen seitens der Eltern gegenüber ihren Kindern gefragt. Nur darf es kein «blindes» Vertrauen oder ein verfrühtes Abtreten der Verantwortung an die Kinder sein. Einen vernünftigen Umgang mit dem Internet mit Kindern zu erüben, ist unter Umständen ein langwieriger Prozess, der Ihnen als Eltern einiges abfordert. Wenn Sie der Ansicht sind, «Vertauen ist gut, Kontrolle besser», können Sie kontrollieren, auf welchen Seiten sich Ihr Kind im Internet getummelt hat. Mit zwei, drei einfachen Mausklicken werden die Adressen der besuchten Seiten aufgelistet (siehe Seite XY). Dieses Verfahren hat allerdings einen Hauch von «Spionage» an sich. Ab welchem Alter Ihr Kind tatsächlich alleine surft und ob Sie ein Filterprogramm installieren oder nicht, hängt natürlich von Ihrer Entscheidung ab. Besser wäre aber eine Vertrauensbasis, indem Sie Ihrem Kind klar machen, warum einige Seiten problematisch sind. Am allermeisten zählt in diesem Zusammenhang das elterliche Vorbild: Wenn Sie als Eltern den Internetkonsum selbst nicht im Griff haben, wird es für die Kinder denkbar schwer, da sie sich nicht an Ihnen orientieren können. In diesem Sinne entpuppt sich der PC als Familienmitglied auch als Gelegenheit zur Selbsterziehung – ohne die in der Erziehung sowieso gar nichts geht.

3.4 Austausch in der Familie (2700) hew. Wenn Sie den Umgang mit dem Internet nicht beherrschen, schauen Sie Ihren Sprösslingen nicht nur über die Schulter, sondern machen Sie selbst mit. Begeben Sie sich mit Ihrem Kind gemeinsam auf die Reise durchs Cyberspace. Lassen Sie Ihre Kinder nicht allein mit diesem Medium, sondern erklären Sie die Beschäftigung mit dem Internet zur Familienangelegenheit. Überlegen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind, welchen Stellenwert der PC als «neues Familienmitglied» bekommen soll. Tauschen Sie mit Ihren Kindern Ihre eigenen Gedanken und Einstellungen zum Internet aus und fragen Sie nach den Erwartungen der Kinder und danach, was sie so reizt an diesem Medium. Das Internet zu «verteufeln» hilft nicht. Es ist deshalb besser, ein Interesse für das Verhalten der Kinder zu entwickeln. Es gibt zwei Regeln, die im Umgang mit dem Internet unbedingt beachtet werden sollten. Schärfen Sie Ihrem Kind ein, im Internet niemals Auskunft über Name, Adresse, Telefonnummer, Schulhaus, Klasse oder Lehrer zu geben. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass es solche Daten nur mit Ihrem Einverständnis weitergeben darf. Zweitens muss Ihr Kind wissen, dass Sie jederzeit verfügbar sind, falls es auf eine «komische» Seite gerät oder beim Chaten in ein bedrohliches Gespräch verwickelt wird. Vor allem kleinere Kinder können die Themen oft nicht richtig einschätzen, merken aber genau, dass etwas nicht stimmt. Erklären Sie Ihrem Kind die Situation und lassen Sie es mit seinen Fragen nicht allein. Es geht ja nicht darum, Ihrem Kind etwas zu verbieten, sondern um zu erfahren, wie es das Internet nutzt, in welchen Chaträumen es sich aufhält, wer sich sonst noch dort befindet und welche Erfahrungen es gemacht hat. Seiten mit zweifelhaftem Inhalt können Sie Institutionen melden, die sich um Jugendschutz im Internet kümmern (siehe Links unten). Im Umgang mit dem Internet kann es Ihnen und Ihren Kindern helfen, einen gegenseitigen «Cyber-Eid» abzulegen. Der «Cyber-Eid» sollte keinen Verbotscharakter haben, sondern Ihren Kindern Problemlösungen offerieren. Gemeinsam sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie reagieren wollen, falls Ihr Kind ein E-Mail mit unbekanntem Absender erhält, ob es sich mit jemandem online treffen darf oder wie sich Ihr Kind im Chatroom verhalten soll. Indem Sie den «Cyber-Eid» gemeinsam erstellen und besprechen, können Sie auf verschiedene Probleme im Umgang mit dem Internet intensiv eingehen und konkrete Verhaltensregeln erstellen. Der «Cyber-Eid» sollten Sie an einem geeignet Platz – zum Beispiel neben dem Computer – deponieren, damit er jederzeit an die getroffenen Vereinbarungen erinnert. Verdächtige Seiten melden: www.cybercrime.admin.ch www.jugendschutz.net www.fsm.de/bes/form/index.html www.eco.de

Interview mit A. Streiff

Fragen pädagogische Richtlinien und psychologische Aspekte

Standort

1. Wo sollte der Computer platziert werden?

Wenn das Internet benutzt werden kann, an einem Ort wo die Benutzung einsehbar ist. Z.B. Bügelzimmer

2. Weshalb ist das Kinderzimmer nicht geeignet?

Wenn die obigen Bedingungen erfüllt sind, ist es geeignet. Fabian 19 hat seinen PC in seinem Estrichzimmer. Thomas 10 schleicht sich manchmal nach oben und spielt Strategiespiele. Da hatten wir keine Kontrolle mehr.

3. Wie kann ich den Konsum meines Kindes am Internet kontrollieren? (Passwort, Kindersicherung)

Am besten selbst überwachen. Die Kinder sollten immer mit einem Ziel ins Internet. „Darf ich ins Internet, ich möchte das und das. Das Problem vom Abschleichen auf den PC im Estrich könnten wir einfach mit einem Codewort lösen.

Dauer

1. Muss der Internet-Konsum ähnlich wie bei Fernsehen eingeschränkt werden?

Das Internet kann verschieden gebraucht werden. Einfach Prospekte zu konsumieren, kann es nicht sein. Mit dem Internet ist Eigenproduktivität und Zusammenarbeit möglich. Dazu wurde es auch erfunden. Eigenproduktivität der Kinder ist die Lösung. Das ist sicher nicht schädlich. Das geeignete Werkzeug dazu heisst Wiki. Ich bin überzeugt, dass das ein Teil der Zukunft ist. Ich habe deshalb ein Wiki Glarnerschulen eingerichtet. Das steht allen gratis zur Verfügung. In nur 5 Minuten Lernzeit kann jedes Kind auch von zu Hause aus Webseiten ändern, neu anlegen und neue Seiten eröffnen. Lernende veröffentlichen ihre Inhalte selbst. Es braucht dazu keine Software, nur Internetanschluss. Z.B. haben meine Schüler/innen Aufsätze in Wiki kopiert. Die gegenseitigen Diskussionen, die sie damit auslösten waren viel länger als die Aufsätze selbst. www.glarnerschulen.ch Rubrik Wiki, SchülerAufsätze

Ich achte auch als Realllehrer auf einen aktiven Umgang mit dem Internet. So haben meine Lernenden Internetseiten für ihre zukünftigen Lehrbetriebe gestaltet: www.lernwebs.glarnerschulen.ch

Für Internetrecherchen braucht es klare Abmachungen und diese müssen eingehalten werden. Das braucht für Eltern ziemlich Energie. Wir haben auch drei Surfer. Und wie oben gesagt es braucht immer eine konkrete Aufgabe.

1. Wie lange darf mein Kind täglich im Internet surfen?

Unter „Surfen“ meint man planlos herumklicken. Bei einem analogen Anschluss, der kostet, ist dies nicht notwendig, bei einem Breitbandanschluss ausnahmsweise, wenn alle anderen Aktivitäten ausgeschöpft sind, z. B. bei Regenwetter.

Das Problem liegt eher darin, wenn noch Fernsehkonsum dazu kommt. Thomas 10 ist äusserst interessiert. Im Internet ist er selten. Er schaut sich sehr gerne wissenschaftliche Fernsehsendungen und DVDs z.B. „Was ist was“. Diese Sendungen sind wirklich perfekt. Es hat sehr viele Informationen und Thomas nimmt sehr viel auf was er sieht. Auch hat er mit dem Bibliothektskärtchen der ältern Brüder Filme die nicht für sein Alter bestimmt waren gesehen. Aber plötzlich konnte sich Thomas nicht mehr auf einfache Sachen konzentrieren. Hatte er wohl zu viele Informationen die er nicht mehr verarbeiten konnte? In der Schule macht die Lehrkraft eine Einführung und dann folgen normalerweise mehrere Übungsfasen. Es gibt DVDs die haben am Schluss noch 10 Fragen zur Vertiefung. Das ist noch Steinzeit. Zu den Lern-DVDs braucht es Lernprogramme mit Übungsfasen, damit das im Film gesehene auch zu Hause vertieft und langsam verarbeitet werden kann. Wenn ich nun als Programmautor eine solche CD-ROM programmieren will, ist es schwierig, die dazugehörigen Autorenrechte zu erhalten. Da liegt das Problem. Ein weiteres Problem liegt darin, dass die Lernangebote nicht den Lehrplänen entsprechen. Da gibt es noch viel zu wenige Programme. So wird die Stofffülle immer grösser. Schule und Freizeit addieren sich, satt dass sie sich ergänzen. Meine Programme Wald CH interaktiv und Menschenkunde entsprechen dem Schulstoff und den Schulbüchern. www.lernklick.ch Thomas Feibel schreibt dann auch in seinem Buch „Die beste Lernsoftware:“ "Es muss ganz deutlich gesagt werden: Dies ist Software mit der gelernt und nicht gespielt werden soll (und kann).

2. Gibt es spezielle Software mit Zeitlimitierung?

Besser klare Regeln vereinbaren. Bei mehreren Kindern, jedes seine Zeit, bis das nächste drankommt. Dann spielt auch die Kontrolle gegenseitig. Das ist meine Zeit. Auch mit den Kindern klar abmachen, dass sie damit rechnen müssen, dass sie als Eltern mal den Verlauf einsehen können.

Mit "PC Safetykid" haben die Eltern die Möglichkeit, ihren PC sinnvoll mit ihren Kindern zu teilen. Kinder erhalten auf dem PC ihr eigenes Terrain. Eltern können diesen Desktop mit Software ihrer eigenen Wahl einrichten, und eine eingebaute Uhr sorgt dafür, dass die Spiel- oder Online-Zeit nicht überschritten wird. http://www.safetykid.net

3. Darf das Kind für Hausaufgaben im Internet surfen?

Das Kind muss die Bewilligung der Lehrkraft einholen. Darf ich das Internet für diese Aufgabe einsetzten? Je nach Ziel kann das sehr er- oder unerwünscht sein. Viele Lehrkräfte darunter auch ich sind mit Recht allergisch gegen Texte aus dem Internet, die die Kinder gar nicht verstehen. Gute Resultate erhalten die Kinder bei der Kindersuchmaschine http://www.blindekuh.de

Hausaufgaben sind oft Vorwand für die Anschaffung eines Computers. Ist der PC einmal da, wird er nur noch für Spiele eingesetzt.

Wenn das Kind in zwei Tagen eine Prüfung über den Stoff bei Lehrer xy hat, ist es nicht möglich in zwei Tagen ein Lernprogramm zu finden, das genau dem durchgenommenen Stoff entspricht. Um dieses Problem zu lösen stelle ich ein Wiki Glarnerschulen zur Verfügung. So kann es zusammen mit anderen Kollegen in 10 Minuten Arbeit ein Programm selbst erstellen! Jedes seiner Klasse erstellt zwei Lernfragen. Wenn die Klasse 20 Schüler hat, gibt das schon ein Programm mit 40 Fragen, die genau auf den Stoff abgestimmt sind. Endlich ein Lernprogramm das wirklich die Noten verbessert! Das alles gratis, es braucht keine zusätzlichen Programme, nur das Internet. http://www.glarnerschulen.ch Rubrik Wiki, SozialesE-learning

4. Hausaufgabenhilfen sind oft auch Abzockerfallen – wie kann ich verhindern, dass mein Kind darauf reinfällt (Seiten sperren)?

Ich habe die O900 Nummern sperren gelassen. Das brauchte nur ein einfacher Telefonanruf bei der Telefongesellschaft und ist auch ein gewisser Schutz gegen automatische Telefonverbindungen von Sexseiten. Grundsätzlich nichts für Lernangebote bezahlen. Es gibt genügend Gratisangebote. Ich stelle z.B. auch Lernprogramme völlig gratis zur Verfügung: http://www.lernklick.ch/e-learning.htm

Austausch in Familie

1. Ab welchem Alter dürfen Kinder ins Internet?

Ab 10 Jahre alleine, falls der Wunsch überhaupt besteht, darunter zusammen mit den Eltern

2. Vor allem kleine Kinder verstehen das Internet oft nicht. Darf man sie mit ihren Erfahrungen allein lassen?

Nein

3. Wie können Eltern Kinder im Internet unterstützen?

Wir haben das Problem in der Gruppe Volksschule vom CH21 besprochen. Daraus entstand die Idee der SchoolNetGuide?. Das sind einfache Broschüren mit vielen Tipps und Links. Diese werden von Swisscom gesponsert und können gratis bestellt werden. Für Eltern eignen sich folgende: "Mein Kind und ich online", «Familie und Internet», «eLearning», und erster SchoolNetGuide?. Eltern können auch alle sechs Broschüren gratis bestellen: Swisscom AG, Schulen ans Internet, Postfach, 3050 Bern

4. Gibt es spezielle Seiten, wo die Familie gemeinsam spielen kann?

Sinnlos

5. Ist gemeinsames Surfen überhaupt sinnvoll?

Das gibt keinen Mehrwert. Wenn die ganze Familie Zeit findet ein Spiel zu machen gibt es genügend erprobte Gesellschaftsspiele z.B. von Ravensburger auf Karton. Strom zu brauchen ist überflüssig. Der Computer kommt erst zum Einsatz, wenn Fabian Schach spielen möchte, sonst aber kein Familienmitglied gerade Lust dazu hat. Dann wählt er: http://queen.chessclub.com/sji/index.html

Aufbau Vertrauen

1. Wieviel Eigenverantwortung ist ab welchem Alter möglich?

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Das Bücherlesen muss auch gefördert werden. Die Pisa Studie zeigte: Zwischen hoher Computerkompetenz und hoher Lesekompetenz gibt es einen engen Zusammenhang. Es braucht also beides.

Es muss auch auf einen Ausgleich geachtet werden. Matthias 16 kommt heute von einer mehrtägigen Velotour in den Tessin und zurück nach Hause. Mit Thomas war ich auf der Alp in den Ferien und er besucht noch ein Indianerlager. Fabian 19 liest seine Matuabücher und macht drei Wochen einen Ferienjob. Für diese Aktivitäten spornt uns meine Frau an. Sonst würden wir bald einmal abdriften.

2. Gibt es Tipps und Tricks, wie das Vertrauen langsam aufgebaut werden kann? (erzieherische Möglichkeiten)

Das Vertrauen muss verdient werden. Man muss mit den Kindern sprechen. Auch Thomas hat nun eingesehen, dass Filme die nicht für sein Alter sind ihm schaden können.

3. Meist ist der Umgang der Kinder und Jugendlichen mit dem Internet viel selbstverständlicher als bei Erwachsenen. Macht sich Eltern oft auch zu viel Sorgen?

Ja schon. Als ich eine Schülerin auf eine vermeintliche Schmudelseite aufmerksam machte, meinte dieser, das sei doch schöne Erotik, es sei keine „Füdliseite“(). Na ja etwas recht hatte er, es gibt aber auch viele Seiten die wirklich sehr fragwürdig sind.

4. Empfehlen Sie Filter- oder Überwachungssoftware?

Politker müssen sich einsetzten, dass jede nicht für Jugendliche geeignete Internetseite mit einem Wort gekennzeichnet werden muss. Dann brauchte es nur einen einfachen Filter und unsere Jugend wäre geschützt. Die zurzeit verfügbaren Filter sind noch ungenügend. Wer trotzdem auf Technik setzt, findet hier ein Filter mit dem auch die Benutzungszeiten etc. eingestellt werden können.

http://www.salfeld.de/kindersicherung.htm

5. Wie viel Intimsphäre darf man Kindern im Umgang mit E-Mail zugestehen?

Jedes Kind hat seine eigene Ebene und sein eigenes E-Mail Konto. Die entsprechenden Codewörter sind nicht gerade geheim, aber man geht nicht auf ein anderes Konto. Bei Chats darf kein persönlicher Kontakt ohne Begleitung aufgenommen werden. Bei Internetseiten dürfen nicht Bild und zugleich der Name des Kindes vermerkt werden. Ein Pädofiler könnte das Kind mit Name ansprechen und so natürliche Barrieren ausschalten.

Psychologische Aspekte

1. Wie äussert sich ein zu häufiger oder falscher Internet-Konsum bei Kindern (Aggressivität, Schlaflosigkeit etc.)

Konzentrationsschwierigkeiten, das Kind kommt mit dem Verarbeiten nicht mehr nach.

2. Welche Massnahmen gibt es dagegen?

Zuerst einmal den Fernsehkonsum einschränken, nachher Spiele. Wer den multimedialen Versuchungen des Computers ohne konkrete Aufgaben ausgeliefert ist, verliert sich in den Bildern. Man kann sich vom Computer auch berieseln lassen wie vom Fernsehen.

3. Gibt es Angebote für Eltern und für Kinder in Form von sachkundiger Hilfe, Selbsthilfegruppen etc.?

Ich habe dieses Interview auf das Wiki gelegt. Hier kann jedermann auf „Ändern“ klicken und die Antworten mit den eigenen Erfahrungen ergänzen. Nachher „Speichern“ wählen und Ihr Beitrag ist im Internet. Es würde mich freuen, wenn viele mit meinen Antworten nicht einverstanden sind und so eine echte Diskussion entsteht.

Allgemeines

1. Sind Kinder ohne Internetzugang benachteiligt?

Interessierte Kinder gelangen zu noch mehr Wissen, nicht kompetente Benutzer werden vom neuen Wissen abgeschnitten und unterliegen noch mehr Defiziten. Es ist genau deshalb Aufgabe der Schule, für Chancengleichheit und sozialen Ausgleich (Kinder ohne Computer zu Hause) zu sorgen. Da können benachteiligte rasch aufholen. Es ist nicht Aufgabe der Eltern in jedes Kinderzimmer einen Internetanschluss zu legen." Es ist eine zentrale Aufgabe der Schule, dass Kinder den Umgang mit dem Computer lernen. "Irgendwann gehört der Computer dazu wie das Velo."

2. Sollen Kinder eine eigene Mail-Adresse haben?

Jedes Kind hat seine eigene Ebene und sein eigenes E-Mail Konto.

3. Fördert das Internet die Entwicklung des Kindes?

Das Internet verlangt schnelles und selektives Lesen, es verlangt einen Überblick und schnellen Einblick in Informationen, etwa bei Recherchen mit Suchmaschinen oder generell beim Surfen. Das fördert nicht gerade die Entwicklung eines Kindes, jedoch nötige Kompetenzen in der heutigen Zeit.

Das Interview mit AndresStreiff führte:

Helen Weiss Pressebüro Kohlenberg Kohlenbergasse 21 Postfach 4001 Basel http://www.kohlenberg.ch

Die Broschüre "Kids im Netz" kann hier für Fr. 10.- bestellt werden:

32 Seiten / A5

MAIL adminkonsumentenschutz.ch http://konsumentenschutz.ch

Um hier eine Nachricht zu hinterlassen, müsst ihr nur oben oder unten auf "Ändern" klicken. Im so geöffneten Fenster, unter "Ihre Meinung", tippt ihr dann euren Text ein. Ein Klick auf "Speichern" unten links im offenen Fenster und schon ist euer Beitrag abgelegt! Es braucht keine Codewörter das können alle. (ast/24.11.2004

Regel: Ich bitte euch, jeden Beitrag wie oben mit dem eigenen Kürzel und dem Erstellungsdatum abzuschliessen und eine neue Trennlinie (4 Bindestriche) beizufügen.

Ihre Meinung

  • 1. Wie lange darf mein Kind täglich im Internet surfen?
    • Überhautpt nicht - meine Tochter ist erst zwei Jahre alt.

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© A. Streiff, Oberstufenlehrer. Alle können eigenverantwortlich mitmachen, habt etwas Mut! last change: 17. Mai 2017